Bordwände
22 ArtikelBordwände für Kipper und Anhänger
Eine durchgerostete oder verbeulte Bordwand hält keine Ladung mehr sicher. Fliegl führt Stahl-Bordwände für den landwirtschaftlichen Kipper und Anhänger — als Grundbordwand für den Neuaufbau und als Aufsatzbordwand, wenn die vorhandene Wand höher werden soll. Drei Angaben bestimmen die Wahl: Höhe, Länge und Profiltyp.
Die Profiltypen
Die Grundbordwand HV ist das Standardprofil für Seiten- und Rückwand. Die Aufsatzbordwände HVAK und BAK sitzen oben drauf und erhöhen den Laderaum. Das Profil B mit Kastenmaß 60 mm ist für hohe Beanspruchung gedacht — dort, wo Schüttgut und Steine gegen die Wand drücken. Die Profile gibt es in 33/33 und 60/33, passend zum vorhandenen Aufbau.
Höhen und Längen
Die Höhen reichen von 300 bis 1000 mm, die Längen von rund 2 bis 6 Metern. Damit lässt sich fast jeder gängige Kipper und Anhänger bestücken — von der niedrigen Bordwand am Ballenwagen bis zur hohen Wand am Getreidekipper. Passende Umrüstsätze und Stirnwände ergänzen den Aufbau.
Hardox für den harten Einsatz
Wo normaler Stahl an die Grenze kommt, gibt es die Bordwand aus Hardox — als FOX in 4,0 mm für schwere Lasten und als leichtere FOXL-Variante. Der Verschleißstahl hält Abrieb durch Schotter, Rüben oder Bauschutt deutlich länger stand als Standardblech.
Häufige Fragen
Welchen Profiltyp brauche ich?
Für normale Seiten- und Rückwände die HV-Grundbordwand, zum Erhöhen die Aufsatzprofile HVAK oder BAK, für hohe Belastung das B-Profil mit 60-mm-Kasten. Am einfachsten: das vorhandene Profil messen und abgleichen.
Welche Höhe und Länge passt?
Die Höhe richtet sich nach dem gewünschten Ladevolumen, die Länge nach dem Aufbau. Messen Sie die alte Bordwand oder den Rahmen; Höhen von 300 bis 1000 mm und Längen bis 6 m sind lieferbar.
Wann lohnt sich Hardox?
Bei abrasivem Ladegut — Schotter, Kies, Bauschutt, Rüben mit Erdanhang. Eine Hardox-Bordwand kostet mehr, hält aber ein Vielfaches länger, bevor sie durchgescheuert ist.